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Die Sache mit den Piemontstaren
Jeder fragt sich doch, warum sind in den Piemontkirschen von Mon Cherie keine Steine drin, obwohl die Kirsche selber keine Löcher von einem Entsteingerät aufweist.
Natürlich habe ich mir diese Frage auch gestellt und als erstes einen Feldversuch angestellt, indem ich geprüft habe, ob wirklich keine Löcher in den Kirschen vorhanden sind. Als vertretbare Versuchsmenge erschien ein Vorteilspack Mon Cherie, die entsprechend einer sensorischen Prüfung unterzogen wurden (ich habe sie also gegessen).
Diese Form der Prüfung hat verschiedene Vorteile:
- Aufgrund der Prüfmenge kann eine zuverlässige Aussage über die statistische Validierung der These “Löcher fehlen, genauso wie die Steine” durchgeführt werden.
- Die Prüfung wird aufgrund des Alkoholgehalts der Pralinen umso aussagefähiger, je größer die Prüfmenge ist. Insbesondere werden dann die möglichen Theorien immer deutlicher.
- Nach einiger Prüfmenge interessiert das Ergebnis eigentlich niemanden mehr.
Trotzdem wurde ein Ergebnis ermittelt: Die Steine sind weg.
Wenn die Steine aber weg sind, aber Kirschen im Allgemeinen welche haben, stellt sich doch die Frage, wie die da wohl rauskommen. Als wahrscheinlichste Möglichkeit wurde ermittelt, daß von der Firma F****** eine Staren-Rasse gezüchtet wurde, die in einem sehr frühem Stadium der Kirschreife den Stein aus der Kirsche heraus pickt (Genau imgekehrt wie die heimische Starenrasse, die frißt das Fruchtfleisch ab und läßt den Kern hängen). Die Kirsche mit dem saftigen Fruchtfleisch kann dann noch ein bißchen weiter reifen. Die Starenrasse heißt dann natürlich PIEMONT-STARE.
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